Hallenregeln
1. Austragungsmodus und Spielplan
Der Austragungsmodus ist dem Spielplan zu entnehmen.
2. Spielberechtigung
Es darf jedermann mitspielen!
3. Anzahl der Spieler
Eine Mannschaft besteht aus 6 Spielern +
Auswechselspieler.
Ein "fliegender Wechsel" ist gestattet, darf aber nur
im Bereich vor der eigenen Spielerbank (an der Seitenbande in der eigenen
Abwehrhälfte) erfolgen. Dies gilt auch für den Torwartwechsel.
Hat eine Mannschaft mehr als die zulässige Anzahl von
sechs Spielern auf dem Spielfeld, so ist das Spiel zu unterbrechen und der
Spieler, der zu früh das Spielfeld betreten hat, mit der gelben Karte zu
verwarnen. Spielfortsetzung mit indirektem Freistoß für die gegnerische
Mannschaft erfolgt dort, wo der Ball bei Spielunterbrechung war.
Wird eine Mannschaft durch Feldverweis auf weniger als
zwei Feldspieler verringert, so muss das Spiel abgebrochen werden. Das Spiel
wird dann mit 3:0 für die gegnerische Mannschaft gewertet.
4. Spielzeit / Anstoß
Die Spielzeit beträgt 1 x 12 Minuten. Die Zeitnahme
erfolgt durch die Turnierleitung.
5. Ausrüstung der Spieler
Für die Ausrüstung der Spieler gelten - mit Ausnahme
der Schuhe und Schienbeinschützer - die gleichen Bestimmungen wie bei anderen
Fußballspielen.
Die Schuhe dürfen keine Stollen und Absätze haben und
müssen so beschaffen sein, dass keine Verletzungen der Mitspieler entstehen
können. Das Spielen ohne Schuhe ist nicht gestattet.
6. Spielregeln
- Berührt der Ball die Hallendecke
oder ein über dem Spielfeld angebrachtes Gerät, wird dieser Verstoß mit
einem indirekten Freistoß von der Stelle aus geahndet, die unterhalb des
Punktes liegt, wo die Decke oder herabhängende Gegenstände berührt wurden.
Berührt aber der Ball nach einem Latten-, Pfosten- oder Bandenschuss die
Decke oder angebrachtes Gerät, ist das Spiel nach dem Niederfallen des
Balles im Spielfeld ohne Unterbrechung fortzusetzen.
- Springt der Ball von der Decke
ins Tor, erfolgt Spielfortsetzung mit Ab-/Eckstoß.
- Die Abseitsregel ist aufgehoben.
- Aus der eigenen Spielhälfte kann
ein Tor direkt erzielt werden. Dies gilt nicht für den Torwart, wenn dieser
den Ball nach einem Toraus wieder ins Spiel bringt.
- Beim Anstoß und allen anderen
Spielfortsetzungen müssen die gegnerischen Spieler mindestens 3 m vom Ball
entfernt sein.
- Alle Freistöße sind indirekt
auszuführen. Innerhalb des Strafraums verwirkte indirekte Freistöße für die
angreifende Mannschaft sind auf der parallel zur Torlinie verlaufenden
Strafraumlinie von dem Punkt auszuführen, der dem Tatort am nächsten gelegen
ist.
- Bei der Ausführung des
Strafstoßes müssen sich die Spieler außerhalb des Tor-/Strafraumes und
innerhalb des Spielfeldes befinden sowie mindestens 3 m vom Strafstoßpunkt
entfernt sein, bis der Ball im Spiel ist.
- Wird der Ball über die
Seitenbande ins Aus gespielt, erfolgt an dieser Stelle ein Einrollen. Hat
der Ball die Torbande überschritten, nachdem er zuletzt von einem Spieler
der angreifenden Mannschaft berührt worden war, darf ihn nur der Torwart
durch Werfen, Rollen oder durch Abstoß wieder ins Spiel bringen. Er ist erst
wieder im Spiel, wenn er den Tor-/Strafraum verlassen hat. Kein gegnerischer
Spieler darf sich im Tor-/Strafraum aufhalten, bevor der Ball im Spiel ist.
- Erfolgt der Abwurf oder Abstoß
über die eigene Hälfte hinaus, ohne dass ein Spieler den Ball berührt hat,
so ist auf indirekten Freistoß für die gegnerische Mannschaft von der
Mittellinie aus zu entscheiden. Diese Bestimmung gilt im Übrigen für
jegliches Abspiel des Torwarts, wenn er zuvor den Ball kontrolliert mit den
Händen gehalten hat. Die Vorteilbestimmung findet Anwendung.
- Überschreitet der Ball die
Torbande, nachdem er zuletzt von einem Spieler der verteidigenden Mannschaft
(einschließlich des Torwarts) berührt oder gespielt wurde, so ist von einem
Spieler der angreifenden Mannschaft ein Eckstoß auszuführen. Ein Tor kann
aus einem Eckstoß direkt erzielt werden.
- Wenn ein Feldspieler den Ball
absichtlich seinem Torwart mit dem Fuß zuspielt, ist es diesem untersagt,
den Ball mit den Händen zu berühren. Tut er es dennoch, ist ein indirekter
Freistoß zu verhängen. Berührt der Torhüter den Ball mit der Hand, nachdem
er ihn direkt durch ein Einrollen eines Mitspielers erhalten hat, ist ein
indirekter Freistoß zu verhängen. Wenn der Torwart den Ball länger als fünf
bis sechs Sekunden in den Händen hält, hat der Schiedsrichter dies als
unsportliche Verzögerung zu betrachten und durch einen indirekten Freistoß
zu ahnden. Ein indirekter Freistoß ist auch dann zu verhängen, wenn der
Torwart den Ball länger als fünf bis sechs Sekunden im eigenen Strafraum mit
dem Fuß führt, aber noch berechtigt ist, den Ball in die Hand zu nehmen.
Dies gilt auch für den Fall, dass der Torwart den Ball zunächst außerhalb
des Strafraums mit dem Fuß angenommen hat.
- Der Torwart darf den Torraum
nicht verlassen, es sei denn zur Abwehr eines Balles.
7. Spielentscheidung durch Schüsse von der
Strafstoßmarke
- Der Schiedsrichter bestimmt das
Tor, auf das alle Torschüsse ausgeführt werden.
- Der Schiedsrichter lost in
Gegenwart der beiden Mannschaftsführer aus, welche Mannschaft den ersten
Torschuss ausführt.
- Jede Mannschaft bestimmt fünf
Spieler, die das Schießen von der Strafstoßmarke bis zur Entscheidung
durchführen. Hierfür können alle Spieler herangezogen werden, die im
Spielbericht für das betreffende Spiel eingetragen sind. Eine Mannschaft,
die keine fünf Spieler stellen kann, ist am Schießen von der Strafstoßmarke
nicht teilnahmeberechtigt.
- Beide Mannschaften haben
abwechselnd je fünf Torschüsse auszuführen. Die Torschüsse werden nicht
fortgesetzt, wenn eine Mannschaft so viele Tore erzielt hat, dass sie als
Gewinner feststeht.
- Der Torschuss gilt als
vollzogen, wenn der Ball von dem ausführenden Spieler mit oder ohne
unmittelbaren Torerfolg getreten worden ist. Nachschießen, gleichgültig, ob
der Ball vom Torwart abgewehrt wird oder vom Torpfosten bzw. der Querlatte
zurückfliegt, ist nicht erlaubt.
- Wenn beide Mannschaften nach
Ausführung von je fünf Torschüssen die gleiche Anzahl von Toren erzielt
haben, werden die Torschüsse in der gleichen Reihenfolge fortgesetzt, bis
eine Mannschaft bei gleicher Anzahl von Torschüssen ein Tor mehr erzielt
hat.
- Jeder Torschuss muss von einem
der jeweils fünf für das Schießen von der Strafstoßmarke bestimmten Spieler
ausgeführt werden. Erst wenn alle fünf insoweit bestimmten Spieler jeder
Mannschaft je einen Torschuss ausgeführt haben, darf einer dieser Spieler
einen zweiten Torschuss ausführen.
- Alle dafür vorgesehenen Spieler
- mit Ausnahme der beiden Torhüter und des Schützen - sollen sich, während
die Torschüsse ausgeführt werden, in der entgegengesetzten Spielhälfte
aufhalten. Der Torwart der Mannschaft, die den Torschuss ausführt, muss
außerhalb des Tor-/Strafraumes stehen und mindestens fünf Meter von der
Strafstoßmarke entfernt sein.
8. Verwarnungen und Feldverweis
Der Schiedsrichter kann einen Spieler einmal während
eines Spieles für die Dauer von zwei Minuten des Spielfeldes verweisen, wenn ihm
eine Verwarnung (Gelbe Karte) nicht mehr gerechtfertigt, ein Feldverweis auf
Dauer (Rote Karte) jedoch noch nicht erforderlich erscheint. Ein Feldverweis auf
Zeit kann sowohl ohne vorausgegangene als auch nach erfolgter Verwarnung
ausgesprochen werden. Eine Verwarnung nach einem Feldverweis auf Zeit ist
unzulässig. Nach Ablauf von zwei Minuten kann die Mannschaft wieder durch einen
Spieler ergänzt werden.
Bei Feldverweisen mit der Roten Karte scheiden die
betroffenen Spieler aus dem Turnier aus und sind der zuständigen spielleitenden
Stelle zu melden.
Die Strafzeit wird durch den Zeitnehmer überwacht.
9. Turnierleitung
Die Turnierleitung ist zu endgültigen Entscheidungen
von im Reglement nicht vorgesehenen Fällen zuständig. Die Anordnungen der
Turnierleitung sind für alle Beteiligten verbindlich.
Eine Protest- oder Einspruchsmöglichkeit besteht weder
gegen Entscheidungen des Schiedsrichters noch gegen solche der Turnierleitung.
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